Auf dem Weg in die Energiewende.
Wir sorgen für maximalen Eigenverbrauch.

Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) sind essenziell in der Automatisierungstechnik. Sie ermöglichen die Steuerung und Überwachung von Maschinen und Anlagen in der Industrieanlagen.
Typische Programmiersprachen für SPS sind:
- Ladder Diagram (LD): Eine grafische Programmiersprache, die Schaltplänen ähnelt.
- Function Block Diagram (FBD): Eine weitere grafische Sprache, die Funktionen in Blöcken darstellt.
- Structured Text (ST): Eine textbasierte, hochsprachliche Programmiersprache.
- Sequential Function Chart (SFC): Eine grafische Sprache zur Darstellung von Schrittketten.
Kommunikation in der Automatisierungstechnik
Wir vernetzen Ihre Systeme.






Die Kommunikationsexperten
Modbus: Ein Industriestandard
Modbus ist ein weit verbreitetes Kommunikationsprotokoll in der industriellen Automatisierung. Es ermöglicht die Kommunikation zwischen Geräten wie SPS, Sensoren und Aktoren. Modbus kann über serielle Leitungen (Modbus RTU) oder über TCP/IP-Netzwerke (Modbus TCP) verwendet werden.
Vorteile von Modbus:
- Einfachheit und breite Akzeptanz
- Vielseitigkeit in verschiedenen Netzwerkarten
- Unterstützung durch viele Hersteller
IEC 61850: Kommunikation in der Energietechnik
IEC 61850 ist ein internationaler Standard für die Kommunikation in elektrischen Anlagen. Er wird hauptsächlich in der Energietechnik verwendet, um Schutz-, Steuer-, und Messgeräte miteinander zu verbinden.
Schlüsselfunktionen von IEC 61850:
- Echtzeitfähige Kommunikation
- Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller
- Unterstützung für umfangreiche Datenmodelle
IEC 60870-5: Fernsteuerung und -überwachung
IEC 60870-5 ist ein Protokoll für die Fernsteuerung und Fernüberwachung in der Energieverteilung. Es wird oft in SCADA-Systemen (Supervisory Control and Data Acquisition) eingesetzt.
Merkmale von IEC 60870-5:
- Unterstützung für zeitkritische Anwendungen
- Hohe Zuverlässigkeit und Genauigkeit
- Fähigkeit zur Integration in bestehende Systeme
Energiemanagementsysteme und Energieflussregler
Einspeiseregler, auch als Netzmanager oder EZA-Regler bekannt, spielen eine zentrale Rolle in Photovoltaikanlagen. Sie sind dafür verantwortlich, den erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen und dabei die Netzstabilität zu gewährleisten.
Energiemanagementsysteme (EMS) sind entscheidende Werkzeuge zur Überwachung, Steuerung und Optimierung des Energieverbrauchs in verschiedenen Anwendungen, von Wohngebäuden über Industrieanlagen bis hin zu Versorgungsnetzen. Sie helfen dabei, den Energieeinsatz effizienter zu gestalten, Kosten zu senken und die Umweltbelastung zu reduzieren.
Reduziere deinen Stromverbrauch. Lade deine E-Auto Flotte optimiert mit PV Energie. Speichere den Solarstrom wenn er nicht gebraucht wird, und speise ihn ein wenn dein Stromverbrauch hoch ist.
Energieflussregler
Ein Energieflussregler, auch als Leistungsregler oder Lastregler bekannt, hat die Aufgabe, den Energiefluss in einem elektrischen oder thermischen System zu steuern und zu optimieren. Hier sind die wichtigsten Aufgaben eines Energieflussreglers:
- Lastmanagement: Überwachung und Steuerung der Energieverteilung, um sicherzustellen, dass die Energiebedarfe der verschiedenen Verbraucher gedeckt werden, ohne das System zu überlasten.
- Effizienzsteigerung: Optimierung des Energieverbrauchs, um die Effizienz zu steigern und den Energieverlust zu minimieren. Dies kann durch die Reduzierung von Energieverschwendung und die Verbesserung der Energienutzung erfolgen.
- Stabilisierung: Aufrechterhaltung der Systemstabilität durch Regelung von Spannung und Frequenz im Netz. Dies ist besonders wichtig in elektrischen Netzen, um eine zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten.
- Spannungs- und Frequenzregelung: Sicherstellung, dass die Spannung und Frequenz innerhalb akzeptabler Grenzen bleiben, um die ordnungsgemäße Funktion elektrischer Geräte und die Netzstabilität zu gewährleisten.
- Integration erneuerbarer Energien: Unterstützung bei der Integration von erneuerbaren Energiequellen wie Solar- und Windenergie, die aufgrund ihrer schwankenden Natur spezielle Regelungsstrategien erfordern.
- Speicherverwaltung: Verwaltung von Energiespeichern wie Batterien, um überschüssige Energie zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Dies hilft, die Energieversorgung zu glätten und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
- Kostenreduktion: Minimierung der Energiekosten durch die Optimierung des Energieverbrauchs und die Nutzung von günstigeren Energiequellen oder Tarifen.
- Nachfragesteuerung: Anpassung der Energienachfrage durch zeitliche Verschiebung von Lasten oder Reduzierung des Verbrauchs zu Spitzenzeiten, um die Netzbelastung zu verringern.
Einspeiseregler
Einspeiseregler, auch als Netzmanager oder PV-Wechselrichter bekannt, spielen eine zentrale Rolle in Photovoltaikanlagen. Sie sind dafür verantwortlich, den erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen und dabei die Netzstabilität zu gewährleisten.
Funktionen und Bedeutung
- Spannungs- und Frequenzregelung: Einspeiseregler überwachen und steuern die Spannung und Frequenz des eingespeisten Stroms, um eine hohe Qualität und Kompatibilität mit dem Netz zu gewährleisten.
- Leistungsoptimierung: Sie passen die Einspeisung der erzeugten Leistung an die aktuellen Netzanforderungen an. Bei einem Überschuss an Solarenergie kann der Einspeiseregler die Leistung reduzieren, um Netzüberlastungen zu vermeiden.
- Netzüberwachung: Einspeiseregler überwachen kontinuierlich die Netzparameter und sorgen dafür, dass die Einspeisung automatisch unterbrochen wird, falls Netzstörungen auftreten. Dies schützt sowohl die PV-Anlage als auch das öffentliche Netz.
- Kommunikation: Moderne Einspeiseregler sind mit Kommunikationsschnittstellen ausgestattet, die eine Fernüberwachung und Steuerung ermöglichen. Sie können in Smart-Grid-Systeme integriert werden und unterstützen verschiedene Protokolle wie Modbus und IEC 61850.
Arten von Einspeisereglern
- String-Wechselrichter: Diese werden für kleinere bis mittelgroße PV-Anlagen verwendet und steuern die Einspeisung mehrerer PV-Module, die in Serie geschaltet sind.
- Zentral-Wechselrichter: Eignen sich für große PV-Anlagen und übernehmen die Regelung der Einspeisung einer Vielzahl von PV-Modulen, die in einem zentralen Punkt gebündelt sind.
- Mikro-Wechselrichter: Werden für individuelle PV-Module eingesetzt und ermöglichen eine besonders flexible und modulare Anlagenkonfiguration.
